Ich bin als fünftes Kind auf einem Bauernhof aufgewachsen.
Schon als Kind habe ich viel wahrgenommen und oft in meiner eigenen Welt gelebt. Gleichzeitig habe ich gelernt, mich anzupassen – an meine Eltern, an meine vier Geschwister und an das, was das Leben von mir erwartete.
Den Kontakt zur geistigen Welt konnte ich mir dabei immer bewahren. Für mich war sie ein Zufluchtsort und zugleich ein inneres Gefühl von Gehaltensein.
Meine Kindheit war geprägt von Einfachheit, Natur und dem Mithelfen auf dem Hof. Zu Hause mit anzupacken war selbstverständlich. Die Verbundenheit mit der Natur und ein einfaches, bodenständiges Leben sind bis heute ein Teil von mir.
Nach meiner kaufmännischen Ausbildung und später meiner Heirat durfte ich meine zwei wundervollen Kinder auf ihrem Weg begleiten.
Und dann kam eine Zeit, die mein Leben und auch mich als Mensch tief geprägt hat. Meine Kinder haben sehr unterschiedliche und zum Teil schwierige Erfahrungen gemacht. Es gab Situationen, in denen ich als Mutter oft nicht wusste, wie es weitergehen sollte.
Ich habe erlebt, wie es ist, wenn das eigene Kind einen Weg geht, der anders ist als erwartet.
Wenn Pläne zerbrechen.
Wenn man immer wieder Angst hat.
Wenn man helfen möchte und merkt, dass man nicht alles selber lösen kann.
Es waren Erfahrungen, die mich an meine eigenen Grenzen gebracht haben.
Gleichzeitig haben sie mich auf einen Weg geführt, auf dem ich immer tiefer verstehen wollte, was hinter dem Sichtbaren liegt.
Warum erleben wir bestimmte Dinge?
Was macht uns krank, eng oder unfrei?
Was können wir selbst verändern?
Und wo finden wir Halt, wenn im Aussen gerade nichts mehr sicher scheint?
Ich begann, mich immer intensiver mit ganzheitlichen und energetischen Zusammenhängen auseinanderzusetzen und absolvierte verschiedene Aus- und Weiterbildungen:
Geistiges Heilen
Medialität mit englischen Medien, inklusive Jenseitskontakte
Heilen mit Quantenenergie
Rückführungstherapie
Polaritätsarbeit
tiefenpsychologische Prozessarbeit
Aufwachprozesse
Dabei ging es für mich nie nur darum, Methoden zu lernen.
Ich wollte verstehen, wahrnehmen und erfahren, was Leben bedeutet.
Und ich habe selbst erfahren, wie wertvoll es sein kann, wenn ein Mensch von aussen da ist, der einen sieht, zuhört und ein Stück des Weges mitgeht.
Ich weiss, dass es Situationen im Leben geben kann, wo man sich zutiefst hilflos und alleine fühlen kann.
Ich kenne die Angst.
Die Fragen.
Die Ohnmacht.
Aber auch die Hoffnung.
Deshalb kann ich Menschen nicht nur mit meinem Wissen begleiten, sondern auch aus meiner eigenen Erfahrung heraus. Ich möchte ihnen einen Raum geben, in dem ihre eigenen Gefühle und ihre eigenen Themen Platz haben.
Denn wenn wir immer nur versuchen, für andere stark zu sein, verlieren wir uns selbst leicht aus den Augen.
Auch du darfst gesehen werden.
Auch du darfst Unterstützung annehmen.
Auch du darfst wieder in deine eigene Kraft kommen.
Heute bin ich zutiefst dankbar, Menschen in ihren Prozessen begleiten zu dürfen. Es ist für mich wunderbar zu erleben, wenn alte Themen sich lösen, Energien wieder fliessen und der Mensch in seine ureigene Kraft und den inneren Frieden kommt. So kann sich so vieles zum Guten wenden.
Manchmal braucht es einfach jemanden, der hilft, hinzuschauen. Wahrzunehmen. Loszulassen. Vertrauen zu finden. Es darf Schicht für Schicht wieder sichtbar und fühlbar werden, was darunter schon immer da war:
Liebe. Kraft. Freiheit. Frieden.
Das ist für mich Nur-Sein.
Immer mehr bei sich ankommen.
Immer mehr sich selber sein. Ich bin heute äusserst glücklich und dankbar, meinen Weg genau so erfahren zu haben, wie er war. Er hat mich so vieles gelehrt. Ich bin all meinen Menschen um mich herum, insbesondere natürlich meinen Kindern, ebenfalls zutiefst dankbar, dass ich durch sie so vieles gelernt habe und sie mir so vieles aufgezeigt haben.